19. Mai 2024 - der "Spirit of Rainbow"-Wurf
Mein erster Wurf entstand aus der Paarung Oh là là Fajara of Olenjok und Aujuittuk Arre. Er fiel am Pfingstsonntag, 19. Mai 2024. Sieben Welpen kamen am 58ten Tag der Trächtigkeit zur Welt. Ursprünglich geplant war, dass ich zwei Hündinnen behalten würde und die weiteren fünf waren bereits vor der Geburt an neue Besitzer versprochen. Aber die Natur will halt oft anders, als man es plant. Von den sieben Welpen verstarben vier in der ersten Woche. Zwei verstarben ohne zutun und zwei wurden in der Tierklinik Aarau West eingeschläfert. Von den drei, die ich am 25. Mai nach Aarau brachte, wurde nur einem, dem kleinen Aramis, eine Überlebenschance gegeben. Die Diagnose für die anderen war, dass sie im Mutterleib Fruchtwasser inhalierten und Entzündungen entwickelten. Das war wohl auch das Schicksal der beiden bereits verstorbenen. Mit der Euthanasie endete die Verzweiflung der ersten Tage, zuschauen zu müssen wie die Kleinen (ausser zwei die sich von Beginn an normal entwickelten) stetig an Gewicht und Kraft verloren. Es blieb aber die Trauer und die Fragen "Wieso mir?", "Wieso beim ersten Wurf?". Dennoch hatte ich natürlich Freude an den Verbliebenen - besonders an Aramis, dem Überlebenden, der eine Zeitlang gewichtsmässig noch den beiden anderen hinterher hinkte. Aber auch Athos und Porthos wuchsen mir schnell ans Herz, sodass eine Entscheidung welchen der drei ich abgeben würde, schwierig war. Die Lösung: Alle drei behalten. Und so hatte ich mein Rudel statt durch zwei Hündinnen halt durch drei Rüden ergänzt.
Der Prolog "Spirit of Rainbow" ist natürlich eine Reminiszenz an meine erste Siberian Husky Hündin Chilkoot's Rainbow. Und die drei Namen Aramis, Athos und Porthos sind die Namen der drei Musketiere aus Alexandre Dumas' gleichnamigem Roman.